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»Wut und Wunden« – Jan Schulz-Ojala über die Verfilmung von »Bessere Zeiten«
Tagesspiegel, 8. Dezember 2011

»›Bessere Zeiten‹ ist das Beispiel einer extrem glückhaften Literaturverfilmung. Denn die Schauspielerin Pernilla August stellt in ihrem Regie-Debüt nach eigenem Drehbuch nicht einfach nach, sondern erfindet dem ganz im Kinderschrecken siedelnden Roman jene Erwachsenengegenwart hinzu, die dem Geschehen erst seinen Bewältigungsraum eröffnet.«

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»Die Falschmacherinnen« – Ilka Kreutzträger porträtiert die edition fünf
taz Nord, 7. Dezember 2011

»Die Bücher sollen eine Verlockung sein. Natürlich müssen die Inhalte stimmen – aber die Verpackung eben auch.«

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»Bessere Zeiten« – vorgestellt von Annemarie Stoltenberg
NDR Kultur, 29. November 2011

»Kein kitschiges Sozialdrama, sondern eine erschütternde, auch poetisch zarte Studie über eine arme Kindheit in einem reichen Land – vielleicht Lese-Trostpflaster für Menschen, die ähnliches erlebt haben.«

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»Laudatio für die edition fünf« –
Edda Ziegler über den Preis für einen Bayerischen Kleinverlag
Laudatio im Literaturhaus München, 25. November 2011

»Gegen den Trend und gegen den Trash!«

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Interview

»Vom Glück des Aufbruchs« – Antje Weber über Silke Weniger
Süddeusche Zeitung, 25. November 2011

»Silke Weniger hat sich schon einiges getraut. Die Idee zur eigenen Edition kam ihr im Mai 2009 an einem ruhigen Sonntagnachmittag und der Gedanke an ein ›kleines überschaubares Verlagsprogramm, das nicht zu viel Arbeit macht, mit superkompetenten Frauen‹, setzte sich fest. Eine kompetente Frau fand Weniger in der Herausgeberin Karen Noelle, mit der sie bei jährlichen Seminaren des Vereins »Bücherfrauen« stets dasselbe bedauerte: ›Wir haben immer wieder festgestellt, dass ganz tolle Texte von Autorinnen nicht mehr lieferbar waren.‹ Um das zu ändern, holten sie noch Christine Gräbe als Herausgeberin dazu.

Mit ihrer kleinen feinen Edition will sie jedenfalls raus der ›feministischen Schmuddelecke‹, raus aus den Antiquariaten, in denen Frauenbewegtes aus den Siebzigern verramscht wird. Die Botschaft ihrer schön verpackten und doch erschwinglichen Bücher: ›Frauen, schenkt euch diese wunderbaren Texte!‹

Auch wenn Silke Weniger mit den bisher eher niedrigen Verkaufzahlen zufrieden ist und von einer ›Tendenz nach oben‹ spricht, trägt sich der Verlag noch lange nicht selbst. ›Es ist schwer, solche Reihen in einer Buchhandelswelt zu vermitteln, die in den vergangenen zehn, fünfzehn Jahren völlig auf Bestseller umgestellt hat‹, sagt Weniger. Es fehle an Geduld und langem Atem, man müsse viel Eigenarbeit leisten, präsent sein auf Facebook und Twitter, auf Messen und Buchevents.

Silke Weniger jedenfalls will Geduld beweisen. Sie steht auf und holt ein gerade erst notiertes Zitat des Verlegers Kurt Wolff, der 1931 an Franz Kafka schrieb: ›Sie und ich wissen, dass es gemeinhin die besten und wertvollsten Dinge sind, die ihr Echo nicht sofort, sondern erst später finden.‹«

Interview

»edition fünf« – Niels Beintker über den Preis für einen Bayerischen Kleinverlag
Bayern 2 kulturWelt, 25. November 2011

»So könnte man die bisher erschienenen Bände der edition fünf als schönen Luxus abtun – man kann sie aber auch als Bekenntnis verstehen, im Sinne der großen Literaturagentin Ruth Liepman: ›Ich glaube, dass Menschen immer lesen werden‹, sagte Ruth Liepman.«

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»Weniger ist mehr« – Katrin Schuster über Silke Weniger und die edition fünf
Literaturblog Bayern, 24. November 2011

»Nach strengen Regeln gedeiht die schönste Vielfalt – das haben Verlegerin Silke Weniger und ihre beiden Herausgeberinnen Karen Nölle und Christine Gräbe zweifellos verstanden.«

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»Sieben Fragen an Susanna Alakoski« – von Heike Huslage-Koch
Lesekreis, 22. November 2011

»Ich wäre gerne ein weiblicher Präsident, vielleicht Ellen Johnson Sirleaf, die Vorsitzende der Unity Party in Liberia.«

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»Saufen in Ystad« – von Katharina Granzin
Frankfurter Rundschau, 22. November 2011

»Susanna Alakoski bringt mit ihrem entschieden gesellschaftskritischen Blick einen neuen Ton in die schwedische Literatur ein.«

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»Kleine Perlen« – Friederike Nagel über die edition fünf
Süddeutsche Zeitung, 4. November 2011

»Die unumstößliche Liebe zum Detail sieht man den Büchern der edition fünf an.«

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Ein Plädoyer für die Solidarität unter den Menschen – Doris Hermanns über Ruth Liepman
Fembio, 30. Oktober 2011

»Ein sehr bewegendes Buch, das lange nachwirkt, nicht nur wegen dem, was Ruth Liepman in ihrem Leben erlebt hat, sondern auch und vor allem wegen ihrer positiven Lebenshaltung in widrigen Umständen.«

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Hören, Sehen, Sagen – Renate Wiggershaus über Eudora Welty
NZZ, 8. Oktober 2011

»Eudora Welty sucht mit Worten zu ergründen, was hinter und in den Dingen steckt, das Verborgene zu erforschen und sichtbar zu machen.«

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»Bayerns besondere Bücher« – Hans Kratzer über die edition fünf
Süddeutsche Zeitung, 7. September 2011

»Kleinverlage wie die edition fünf zeigen, dass man im aufgeschwemmten Büchermarkt auch ohne Bestseller Ruhm und Preise gewinnen kann. Die deutsche Buchbranche wird aufhorchen!«

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»Vor ihren Augen sahen sie Gott«
Stefanie Junker und Mithu Sanyal, WDR 5 Scala, über Zora Neale Hurston

»Ein 250 Seiten langer Blues-Song voll wüster Sprachspiele und schwärzestem amerikanischen Dialekt. Scala entdeckt eine außergewöhnliche Autorin wieder.«

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»Stille Heldinnen«
Sylvia Treudl über »Heldinnen des Glücks«, BUCHKULTUR April/Mai 2011

»Eine wunderbare Zusammenstellung! Es ist berührend, so kontinent- wie zeitenübergreifend von Frauen zu lesen, die das Wagnis des Aus- und Aufbruchs auf sich nehmen – auch wenn das Ende keine Glückgarantie bereithält.«

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»Tippen, dichten, kiffen«
Ingrid Strobl über Joyce Johnsons »Zaunköniginnen«, Virginia März 2011

»›Zaunköniginnen‹ ist ein kluges, klarsichtiges, liebenswertes Buch, eine Geschichte der Beat Generation aus weiblicher Sicht, das immer auch die Sehnsicht weckt, dabei gewesen zu sein.«

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Interview

»Herausgeberinnen des Glücks«
Karen Nölle und Christine Gräbe im Gespräch mit Katja Weise, NDR Kultur Journal, 15. Dezember 2010

»In Karen Nölle und Christine Gräbe fand Silke Weniger zwei überzeugte und leidenschaftliche Macherinnen. Und ihre Lust auf schöne Bücher zahlt sich aus. Ein vielversprechender Auftakt also.«

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»Der Name ist Programm«

Heide Soltau stellt die edition fünf vor, Deutsche Welle, 12. Dezember 2010

»Silke Weniger will vergessene oder wenig beachtete Bücher von Frauen wieder neu ins Bewusstsein rücken. Mit dem ›Aufbruch‹ ist ihr das wunderbar gelungen.«

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Interview

»Ein großer Verdienst« –
Annemarie Stoltenberg bespricht »Hochzeit in Konstantinopel« von Irmtraud Morgner
»Gemischtes Doppel – Buchtipps mit Annemarie Stoltenberg und Rainer Moritz«,
NDR Kultur, 23. November 2010

»Irmtraud Morgner betritt mit ›Hochzeit in Konstantinopel‹ sprachliches Neuland. Sie haut sich mit der Machete einen Weg in unbekanntes Terrain. Das sind Sätze, die jede Erwartung düpieren. Man ist immer wieder überrascht und freut sich mit jedem neuen Satz auf die neue Überraschung des nächsten Satzes.«

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Interview

»Ein sehr originelles Konzept« – Interview mit Herausgeberin Christine Gräbe
Länge Sieben zur Frankfurter Buchmesse 2010, SR2 Kulturradio, 10. Oktober 2010, mit Tilla Fuchs

»Wir graben vergessene Schätze aus, die so auf dem Buchmarkt nicht mehr lieferbar waren. Einzige Voraussetzung: Es müssen Lieblingsbücher von uns sein, und sie müssen von Frauen verfasst sein. Solche Bücher bringen wir in besonders schöner Ausstattung heraus.«

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Interview

»Vier Frauen und ein Verlag« – Herausgeberin Karen Nölle im Interview

Zeitpunkte – Debatte: Von der Frankfurter Buchmesse, rbb, 9. Oktober 2010, Manuela Reichart

»Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, Bücher wiederzuentdecken. (…) Es ist eine ganz große Fülle von Büchern, die verschwunden ist.«

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Reportage

»Schöne Bücher von klugen Frauen« – Luzia Braun am Messestand

aspekte extra zur Frankfurter Buchmesse, ZDF, 8. Oktober 2010, Luzia Braun

»Wir verlegen Bücher, die für unseren Geschmack zu schnell vom Markt verschwunden sind und bescheren ihnen hoffentlich ein bisschen Aufmerksamkeit und ein bisschen längeres Leben als beim letzten Mal.«

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Interview

»Frischgebackene Verlegerin« – Interview mit Silke Weniger

radioaktiv, Frisch Gepresst, 14. September 2010, Jana Stahl

»Es war mir ein Bedürfnis, bestimmte Bücher von Frauen wieder auf den Markt zubringen, und zwar nicht in zerfledderten antiquarischen Paperback-Ausgaben, sondern in einer schönen Verpackung, die ihnen gebührt.«

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Interview

»Wiederentdeckte Schriftstellerinnen«

Frauenforum, NDR Info, 12. September 2010, Katharina Mahrenholtz, 

»Schon die ersten fünf Bände der neuen Edition wecken Begehrlichkeiten: auf Lesen- und Erfahrenwollen, aber auch auf Besitzenwollen dieser wunderschönen roten Leinenbücher. Und auf mehr – man ist jetzt schon gespannt auf die nächsten fünf!«

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»Das Frauenprojekt«

Börsenblatt 28/2010, Kathrin Hillgruber

»Durch eine kluge Auswahl und besondere Ausstattung soll die Aufmerksamkeit neuer Leserinnengenerationen auf Klassiker der Frauenliteratur wie ›Die gelbe Tapete‹ von Charlotte Perkins Gilman oder Irmtraud Morgners Roman ›Hochzeit in Konstantinopel‹ aus dem Jahr 1968 gerichtet werden.«

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Artikel

»Edition für kluge Frauen«

Buchmarkt 8/2010, Barbara Meixner

»Ende August kommen die ersten fünf Titel des Imprints, das künftig jeden Herbst fünf Romane von Autorinnen wieder aufleben lassen will, die nach Ansicht von Initiatorin und Literaturagentin Silke Weniger ›zu schnell vom Markt verschwunden sind und mit ihren eigensinnigen und klugen Texten in Vergessenheit zu geraten drohen.‹«

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