Band 7 der edition fünf

Deutsch von Hans-Ulrich Möhring

Neuübersetzung, 272 Seiten

Leinenband mit Banderole und Lesebändchen

€ 19,90 (D)

€ 20,40 (A)

ISBN 978-3-942374-12-5

 

Zum Buch

Florida 1928. In einer einzigen Nacht erzählt Janie ihrer besten Freundin Pheoby wie sie aufbrach, ein anderes Leben zu führen, den viel jüngeren Tea Cake traf, endlich das Glück fand, und was geschah, als der große Hurrikan kam … Von ihrer Reise kehrt Janie als ein neuer Mensch zurück – und mit ihr alle, die ihre Geschichte hören. Der Klassiker aus den USA, zum 120. Geburtstag der Autorin neu übersetzt, gehört zu den schönsten, traurigsten und herzergreifendsten Liebesgeschichten, die je geschrieben wurden.

Leseprobe

Die Autorin


Foto: Carl Van Vechten

 

Der Übersetzer

Hans-Ulrich Möhring übersetzt seit vielen Jahren so unterschiedliche Autoren wie James Hamilton Paterson, J. R. R. Tolkien und William Blake. 2008 erschien sein Roman »Vom Schweigen meines Übersetzers«, 2011 der Gedichtband »Dieksee«.

Presse

»Es ist nicht nur die anrührende Liebesgeschichte oder das Alltagsleben eines Negerdorfes, das den Leser in Bann schlägt. Es ist diese andere Sprache, ein langsamer, trauriger Gesang, der wie ein Nebenschleier über den Worten liegt. Ein fremder, aber zugleich vertrauter Ton. Hans-Ulrich-Möhring, der den Roman übersetzt hat, schrieb ein beachtenswertes Nachwort. Auch über die Herausforderung, die gesprochene Sprache der Zora Neale Hurston im Deutschen zum Klingen zu bringen.Es ist ihm bestens gelungen.«
Inge Obermayer, Nürnberger Zeitung

»Was für ein tolles, tolles Buch!«
Isabel Bogdan, is a blog

»Zora Neale Hurstons Literatur liest sich, als gäbe es sie seit Anbeginn der Welt, mehr noch, als wäre sie der Sound der Welt selbst. ... ›Vor ihren Augen sahen sie Gott‹ ist ein Buch über die Welt.«
Mithu Sanyal, Emma

»Ein 250 Seiten langer Blues-Song, eine außergewöhnliche Autorin.«
Stefanie Junker und Mithu Sanyal, WDR 5 Scala

»Eine der größten Schriftstellerinnen unserer Zeit
Toni Morrison

»Für mich gibt es kein wichtigeres Buch als dieses.«
Alice Walker

»Vor ihren Augen sahen sie Gott handelt von einer Frau, die eine Zeit braucht, bis sie den Mann findet, den sie wirklich liebt. Es handelt von der Entdeckung des eigenen Ichs im anderen und durch den anderen. Es zeigt, dass sogar die finstere, grausame Banalität des Rassismus weit in den Hintergrund treten kann, wenn man einen anderen Menschen versteht und von ihm verstanden wird. (…) Janie und Tea Cake »verfallen« einander nicht, sondern sie entdecken einander, und ihre gegenseitige Abhängigkeit erfüllt sie nicht mit Scham, sondern mit Stolz. (…) Ich habe das Buch verschlungen. Nach drei Stunden hatte ich es ausgelesen und viel geweint – über das tragische Ende, aber auch aus ganz anderen Gründen. (…) Was Hurston groß macht, ist nicht, dass sie ein Glied in der Kette schwarzer schreibender Frauen ist. Sondern Hurston selbst. Zora Neale Hurston – die genauso gut Ausdruck findet für menschliche Verwundbarkeit wie für ihre Stärke, die poetisch ist ohne kitschig zu werden, die romantisch und zugleich scharfsichtig ist und so beredt wie nur wenige über Sex zu schreiben versteht – ist genauso eine Ausnahme unter schwarzen Schriftstellerinnen wie Tolstoi unter weißen Schriftstellern.«

Zadie Smith

»Zora erfindet Tea Cake und schenkt ihn Janie, und weil seine Liebe so stark ist, dass er sie ganz nehmen kann, wird Janie zu sich selbst befreit und kann ihren Traum von Liebe gegen alle eigenen Bedenken und äußeren Angriffe wahrmachen.«
Hans-Ulrich Möhring im Nachwort


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