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Zora Neale Hurston

Zora Neale Hurston
Vor ihren Augen sahen sie Gott

Roman

 

Deutsch und mit einem Nachwort von Hans-Ulrich Möhring

Neuübersetzung
272 Seiten
Leinenband mit Prägung, Banderole und Lesebändchen
ISBN 978-3-942374-12-5

€ 19,90 (D) / € 20,40 (A)

 

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Produktbeschreibung

Zum Buch

Florida 1928. In einer einzigen Nacht erzählt Janie ihrer besten Freundin Pheoby wie sie aufbrach, ein anderes Leben zu führen, den viel jüngeren Tea Cake traf, endlich das Glück fand, und was geschah, als der große Hurrikan kam … Von ihrer Reise kehrt Janie als ein neuer Mensch zurück – und mit ihr alle, die ihre Geschichte hören. Der Klassiker aus den USA, zum 120. Geburtstag der Autorin neu übersetzt, gehört zu den schönsten, traurigsten und herzergreifendsten Liebesgeschichten, die je geschrieben wurden.

Leseprobe

 


Die Autorin

Zora Neale Hurston (1891–1960) wuchs in Eatonville, Florida, einer rein schwarzen Gemeinde auf. Erst als Erwachsene wurde ihr die soziale Bedeutung ihrer Hautfarbe bewusst. Im New York der 1920er gehörte sie zur Harlem Renaissance und veröffentlichte erste Texte. Als Anthropologin reiste sie viel; »Vor ihren Augen sahen sie Gott« schrieb sie in nur sieben Wochen auf Haiti. Sie starb in Armut. Heute wird sie in der englischsprachigen Welt gefeiert und verehrt. Hierzulande ist sie (noch) eine Entdeckung.

 

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Foto: © Carl Van Vechten

Der Übersetzer

Hans-Ulrich Möhring, geb. 1953, schreibt und übersetzt. Für die edition fünf hat er Zora Neale Hurson und Elizabeth von Arnim verdeutscht, ansonsten in den letzten Jahren u.a. Werke von  J.R.R. Tolkien, H.G. Wells und Andrew Smith. Letzte eigene Veröffentlichung ist die Novelle »Ausgetickt« (2015).

 


Presse

»Anrührend, poetisch, sprachgewaltig, mitreißend – die Reihung jubelnder Adjektive zur Beschreibung dieses Romans ließe sich mühelos erweitern. 1937 ist die Emanzipations- und Liebesgeschichte zum ersten Mal erschienen, wurde dann vergessen, Ende der 70er-Jahre wiederentdeckt und zählt nun zu den wichtigsten Werken afroamerikanischer Literatur. Hierzulande ist die Autorin noch wenig bekannt, dabei gibt es mit dieser Ausgabe eine fantastische Übersetzung von Hans-Ulrich Möhring, die dem Ton der gesprochenen Stimmen genauso gerecht wird wie der Poesie des Erzählers. So heißt es etwa über die vielen Irrwege der Heldin Janie, die erst mit ihrem dritten Mann die wahre Liebe und sich selbst findet: ›Es gibt Jahre, die stellen Fragen, und Jahre, die geben Antwort.‹«
Antje Liebsch in Brigitte Woman

»Wenn man als Übersetzer nicht das Wagnis eingeht, ein solches Buch auf ganz persönliche Weise anzupacken, wird der Sprache etwas fehlen. Hans-Ulrich Möhring hat mit diesen englischen Verdoppelungen gearbeitet, aber auch die deutschen Sätze zum Fließen, zum Singen gebracht und eigene Sprachrhythmen gefunden, um die Welt zwischen den Zeilen mitzutransportieren.«
Karen Nölle im Gespräch mit Hans-Ulrich Möhring, Übersetzen

»In seiner Verankerung in Ort und Zeit liegt der Reiz dieses Romans – darin, dass Zora Neale Hurston die spezifische Situation einer schwarzen Frau in den Südstaaten zu Anfang des 20. Jahrhunderts nicht als Chiffre für eine allgemeingültige Selbstfindungsgeschichte benutzt, sondern sie als eigenständiges literarisches Thema ausgestaltet. Gerade deshalb hat dieser Roman in der amerikanischen Literatur traditionsbildend gewirkt.«
Jana Kühn, Bücher

 »Zu loben ist vor allem die ganz wunderbare Neuübersetzung, in der dem Black American English genau der Raum gelassen wird, der Hurstons Sprache auch auf Deutsch zum Klingen bringt.«
Jana Kühn, Bücher

»Es ist nicht nur die anrührende Liebesgeschichte oder das Alltagsleben eines Negerdorfes, das den Leser in Bann schlägt. Es ist diese andere Sprache, ein langsamer, trauriger Gesang, der wie ein Nebenschleier über den Worten liegt. Ein fremder, aber zugleich vertrauter Ton. Hans-Ulrich-Möhring, der den Roman übersetzt hat, schrieb ein beachtenswertes Nachwort. Auch über die Herausforderung, die gesprochene Sprache der Zora Neale Hurston im Deutschen zum Klingen zu bringen.Es ist ihm bestens gelungen.«
Inge Obermayer, Nürnberger Zeitung

»Was für ein tolles, tolles Buch!«
Isabel Bogdan, is a blog

»Zora Neale Hurstons Literatur liest sich, als gäbe es sie seit Anbeginn der Welt, mehr noch, als wäre sie der Sound der Welt selbst. … ›Vor ihren Augen sahen sie Gott‹ ist ein Buch über die Welt.«
Mithu Sanyal, Emma

»Ein 250 Seiten langer Blues-Song, eine außergewöhnliche Autorin.«
Stefanie Junker und Mithu Sanyal, WDR 5 Scala

»Eine der größten Schriftstellerinnen unserer Zeit
Toni Morrison

»Für mich gibt es kein wichtigeres Buch als dieses.«
Alice Walker

»Vor ihren Augen sahen sie Gott handelt von einer Frau, die eine Zeit braucht, bis sie den Mann findet, den sie wirklich liebt. Es handelt von der Entdeckung des eigenen Ichs im anderen und durch den anderen. Es zeigt, dass sogar die finstere, grausame Banalität des Rassismus weit in den Hintergrund treten kann, wenn man einen anderen Menschen versteht und von ihm verstanden wird. (…) Janie und Tea Cake »verfallen« einander nicht, sondern sie entdecken einander, und ihre gegenseitige Abhängigkeit erfüllt sie nicht mit Scham, sondern mit Stolz. (…) Ich habe das Buch verschlungen. Nach drei Stunden hatte ich es ausgelesen und viel geweint – über das tragische Ende, aber auch aus ganz anderen Gründen. (…) Was Hurston groß macht, ist nicht, dass sie ein Glied in der Kette schwarzer schreibender Frauen ist. Sondern Hurston selbst. Zora Neale Hurston – die genauso gut Ausdruck findet für menschliche Verwundbarkeit wie für ihre Stärke, die poetisch ist ohne kitschig zu werden, die romantisch und zugleich scharfsichtig ist und so beredt wie nur wenige über Sex zu schreiben versteht – ist genauso eine Ausnahme unter schwarzen Schriftstellerinnen wie Tolstoi unter weißen Schriftstellern.« Zadie Smith

»Zora erfindet Tea Cake und schenkt ihn Janie, und weil seine Liebe so stark ist, dass er sie ganz nehmen kann, wird Janie zu sich selbst befreit und kann ihren Traum von Liebe gegen alle eigenen Bedenken und äußeren Angriffe wahrmachen.«
Hans-Ulrich Möhring im Nachwort


Pressematerial

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Zusätzliche Informationen

Titel

Zora Neale Hurston

Autor

Vor ihren Augen sahen sie Gott

Untertitel

Roman